Moon_Gema%CC%88lde_edited.jpg

Bei diesem Projekt habe ich mich mehr mit den Fragen als mit den Antworten auseinander gesetzt. Auf diese Weise möchte ich es jedem ermöglichen für sich die Antwort zu suchen und zu hinterfragen.


Neil Alden Armstrong war der erste Mensch auf dem Mond

Aber warum?

Warum konnte es nicht eine Frau sein?

Warum konnte es nicht eine Person of Color sein?

Oder beides?




Diese Fragen bilden die Basis für das Projekt Moon.

Haben sie sich schon mal überlegt, wie es wäre die erste Frau auf dem Mond landen zu lassen. Und was wäre wenn es eine Person of Color ist?

Genau das habe ich gemacht und auf diese Art und Weise hinterfragt, warum das erst heute möglich sein soll.  

Die Mondlandung ist nun über 50 Jahre her. Dazumal waren Rassismus, Sexismus und Geschlechter Ungleichheit teil des täglichen Lebens. Heute hat sich das deutlich verbessert, was mich sehr freut. Doch leider sind diese Eigenschaften noch immer tief in unserer Gesellschaft verankert.

Moon ist ein Statement gegen all diese Eigenschaften
Für jeden Menschen, der in dieser Welt noch immer nicht fair behandelt wird.
Für Gleichheit und Fortschritt
Und vor allem, Liebe



Das Projekt Moon wurde im Sommer 2019 ins Leben gerufen. Anlässlich des 50. Jahrestages der Mondlandung fragte ich mich, warum der erste Mensch auf dem Mond ein weißer Mann war. Ich bin nicht jemand, der Rassismus, Sexismus oder die Ungleichheit der Geschlechter in jedem Detail sieht. Dennoch veranlasste mich diese Frage dazu, meine gute Freundin Joanita Sidi, Künstlerin und Tänzerin aus Zürich, zu fragen, ob sie sich an diesem Projekt beteiligen möchte. So ist "Moon" entstanden. Das Video zeigt eine dunkelhäutige Frau, die die ersten Schritte auf dem Mond nachspielt. Der Mond ist durch ein 270cm x 205cm grosses Acrylbild dargestellt, das ich auf Holz eingefräst, gemalt/lackiert und abgekratzt habe. Das Lied im Hintergrund wurde ebenfalls von mir unter dem Künstlernamen Uzual Suzpect produziert. Die sehr gelungenen Aufnahmen und  der geniale Schnitt des Videos ist Florian Herzog zu verdanken, welcher mich mit seiner Kamera beim Projekt begleitet hat.

Dieses Projekt war definitiv eines der intensivsten und grössten, das ich bisher gemacht habe. Es war anstrengend und ermüdend, aber vor allem war es wunderschön. Die Hunderten von Stunden Arbeit bis spät in die Nacht haben ihre Spuren hinterlassen, aber trotzdem war es jeden Schweisstropfen wert.


Preis auf Anfrage